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29.09.2021

Jeden Tag ein neues Ziel: Unsere erste Vanlife Tour in unserem neuen Twin Supreme.

Von Deutschland über Österreich nach Slowenien, Italien, Kroatien, Tschechien und wieder heim. 2.600 km Vanlife pur.

Unser erster Urlaub in unserem neuen Twin Supreme 600 SPB! Die Frage nach dem “Wohin” war schnell geklärt: wir wollten schon seit langem Slowenien erkunden und da dies auch die “Heimat” unseres Twins ist, sollte dies eines unser ersten Vanlife-Urlaubsziele werden.

Was uns an dem Vanlifestyle fasziniert? Die maximale Flexibilität. Jeden Tag an einem anderen Ort sein zu können und so viel wie möglich von der Welt zu sehen. Deshalb hatten wir einige Eckpunkte unserer Reiseroute zwar vorab ausgesucht, hielten uns aber ansonsten offen, wo uns die Reise hinführen würde.

Ende August wurden die Sachen gepackt und wir machten uns auf Richtung Oberpfalz. Nach einer Nacht im strömenden Regen auf dem Stellplatz Vulkanerlebnis Parkstein ging es direkt über Österreich weiter Richtung Süden. Mit jedem gefahrenen Kilometer wurde auch das Wetter besser und wir erreichten Slowenien bei strahlendem Sonnenschein.

Schon unser erster Stopp war für mich als Landschaftsfotograf ein absoluter Genuss: die Katholische Kirche St. Primoz und Felician bei Jamnik. Wunderschön! Auch die Städte Kranj, Škofja Loka und unser Übernachtungsort, die Hauptstadt Ljubljana, zogen uns sofort in ihren Bann.

Die Kirche St. Primoz und Felician bei Jamnik.
Škofja Loka

Am nächsten Tag machten wir uns in der Früh auf Richtung Adriatisches Meer, mit einem kurzen Abstecher nach Muggia in Italien, um von dort aus am Nachmittag weiter Richtung Izola in Slowenien zu fahren. Das Highlight des Tages: ein Bad im Meer!

Mit einer Wanderung entlang der Steilküste Mesecev Zaliv am nächsten Morgen genossen wir die Landschaft und den Ausblick über den Golf von Triest. Bis nach Portorož, wo wir einen Stellplatz für die Nacht gebucht hatten, war es nur ein Katzensprung. Mit dem Fahrrad fuhren wir nach Piran, einem wunderschönen Küstenstädtchen. Für uns einer der Höhepunkte dieser Reise!

Stellplatz außerhalb von Portorož.
Die Steilküste Mesecev Zaliv.
Izola

Ein neuer Tag, neue Reiseziele: diesmal die Bergdörfer Grožnjan und Motovun in Kroatien, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Den Abend ließen wir in Novigrad am Meer ausklingen. Die historische Stadt Poreč, die Überquerung des Lim Fjords und Rovinj hatten wir uns für den kommenden Tag ausgesucht. Wir fanden einen schönen Stellplatz oberhalb von Rovinj und verbrachten den Tag mit einer Stadtbesichtigung. Am Abend spendierten wir uns ein Abendessen in einem der zahlreichen Restaurants dieser bezaubernden Küstenstadt in Istrien, der perfekt Ausklang für diesen Tag!

Novigrad
Auf dem Weg nach Rovinj.
Rovinj

Zur Halbzeit unserer ersten Vanlife-Tour erreichten wir den südlichsten Punkt unserer Reise: Medulin. Leider waren hier alle Stellplätze belegt, so dass wir uns entschieden, wieder zurück nach Slowenien zu fahren. Einen Übernachtungsplatz fanden wir außerhalb von Pivka, in der Nähe des dortigen Militärmuseums. Von hier aus ging es am nächsten Tag weiter Richtung Norden durch Kanal ob Soči und an den See Bohinjsko Jezero. Am See begrüßte uns der nächste Tag mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang. Vanlife pur!

Ein kurzer Stopp in Bled und weiter ging es auf die Hochebene Pokljuka, die wir mit einer Wanderung zum Bergdorf erkundeten. Die Panoramaaussicht und das Farbspiel der Natur im September waren definitiv bleibende Erinnerungen dieser Reise! Der Abschluss des Tages bildete Lukovica, wo wir praktischerweise auf dem Parkplatz eines Restaurants über Nacht stehenbleiben konnten.

Außerhalb von Pivka.
Die Hochebene Pokljuka.
Auf dem Weg nach Kanal ob Soči.

Unsere letzten Stationen in Slowenien: die Stadt Kamnik und die Hochalm Velika Planina, die wir mit einer Bergbahn erreichten. Danach hieß es Abschied nehmen von Slowenien und wir machten uns auf den Weg Richtung Österreich an den Klopeiner See und von da aus entlang der Drau in die südliche Steiermark, wo wir einen fantastischen Stellplatz oberhalb der Weinberge in Leutschach fanden.

Der nächste Tag führte uns weiter Richtung Heimat, über Maria Zell, Melk und unseren Übernachtungsort Weißenkirchen in der Wachau. Dürnstein besichtigten wir am kommenden Morgen, wonach wir als letzten Halt unserer Reise den Lipno Stausee in Tschechien ansteuerten. Und auch hier begrüßte uns der neue und letzte Reisetag mit einem wunderschönen Sonnenaufgang, der perfekte Abschluss unserer ersten Vanlife-Tour!

Kamnik
Lipno Stausee

Unser Fazit? Einfach nur klasse! Jeder Kilometer der 2.600 km langen Reiseroute hat sich für uns mehr als nur gelohnt. Das Reisen selber war dank des Automatikgetriebes unseres Twin Supremes sehr komfortabel, gerade auch bei schwierigeren Bergpassagen. Jeden Tag an einem anderen Ort, das ist für uns die perfekte Definition von Vanlife. Einfach losfahren, unabhängig und flexibel sein, und mit dem Twin das ideale Basislager und eigene Zuhause dabei zu haben: für uns die entspannteste Art des Reisens. Es heißt es ganz sicher bald wieder: Sachen in den Twin packen und los geht´s! 

 

Wir – das sind Jana, Jens und Patrick Eichler, Landschaftsfotograf, aus Chemnitz. Folgt uns auf Instagram: @vanlifegermany_patrickeichler