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23.11.2020

3 Wochen Freiheit und Abenteuer mit dem Coral XL Axess

Influencerin und Bloggerin Hanna Mietz war für 3 Wochen in einem Adria Coral XL Axess 600 DP unterwegs. Ihr Fazit: ein Urlaub im Wohnmobil ist einfach unschlagbar und die beste Art zu reisen.

Als klar wurde, dass wir fast 3 Wochen lang mit einer Adria Coral XL Axess 600 DP von Gebetsroither Caravan unterwegs sein würden, war ich mehr als aufgeregt. Endlich wieder unterwegs, endlich eintauchen in das Vanlife und all die Abenteuer, die es mit sich bringt. Nachdem ich 3 Jahre lang in unserem VW T3 Bus gelebt hatte und bis nach Marokko gereist bin, habe ich diesen Lebensstil in unserer Alt-Wiener Wohnung doch sehr vermisst. Es war also endlich Zeit, die Wohnung wieder gegen ein zweites, mobiles Zuhause einzutauschen! 

 

"Das geräumige Alkoven-Schlafzimmer mit 2 Seitenfenstern und einem Panoramafenster wurde schnell zu unserem Lieblingsplatz im Wohnmobil".

Die Sachen waren schnell gepackt und schon fing ich an, von den wunderschönen Plätzen, den endlosen Straßen und gemütlichen Abenden im Wohnmobil bei Kerzenschein zu träumen. 

Mehr als genug Platz !

Wir waren also startbereit - nur diesmal mit definitiv mit mehr Luxus und mehr Autonomie an Bord als mit unserem geliebten Bulli damals. Als wir das Wohnmobil an einem Freitagnachmittag vom Gebetsroither-Hauptsitz in Liezen abholten, waren wir von der kompakten Ausstattung schlichtweg begeistert. Neben dem großen Kühlschrank gab es sogar ein Gefrierfach, enorm viel Platz und Stauraum, nicht nur im Küchenbereich, sondern auch im gesamten Wohnzimmer. Der geräumige Alkoven im vorderen Bereich mit seinen 2 Seitenfenstern und einem kleinen Panoramadach wurde sofort zu unserem Lieblingsplatz. Beeindruckend war auch das Badezimmer - ja, ich nenne es an dieser Stelle ganz bewusst "Zimmer", denn es war nicht nur eine Toilette, sondern wirklich ein kleiner Raum mit einer separaten Dusche. Eine ausgiebige Wellness-Zeit auf dem Roadtrip war garantiert.

 

Nachdem wir alles ordentlich arrangiert und verstaut hatten und der Kühlschrank bis zum Rand gefüllt war, starteten wir voller Vorfreude.

 

Unser Plan war es, ein wenig das schöne Österreich zu erkunden, bevor wir die Grenze nach Deutschland überquerten, um unsere Familien in Norddeutschland zu überraschen. Wir hatten uns auf das Herbstwetter im Oktober eingestellt, und so konnte uns der Regen, der ab und zu auftrat, nichts anhaben.

 

Unser erstes Ziel war der Attersee, wo wir die ersten Tage unserer Reise verbrachten, bevor wir weiter zum Traunsee fuhren. Wie schön ist es doch, in einem voll ausgestatteten Wohnmobil immer alles dabei zu haben, dort anzuhalten, wo es schön ist, einen Kaffee in der Sonne zu genießen und dann einfach weiterzufahren. Also fuhren wir an den Fuß des Traunsteins, machten eine lange Wanderung von 2 Stunden mit einer fantastischen Aussicht, und dann konnten wir einfach wie ein König einkehren - mit gefüllten Flaschen Quellwasser ganz bequem in unserem eigenen provisorischen Haus auf Rädern. Dank der eingebauten Heizung wurde es abends / nachts nicht kalt und wir konnten unsere gewünschte Raumtemperatur direkt über das Kontrolldisplay einstellen.

 

Da sich die Heizung direkt unter dem Badezimmer befand, hatte dies noch einen weiteren Vorteil: Es gab eine Fußbodenheizung. Besser kann es für eine gemütliche Wohlfühlstimmung auf einer Herbstreise nicht sein.

 

Von Österreich aus ging es auf direktem Wege zu meinem Elternhaus in Sommersdorf am schönen Kummerower See in der Mecklenburgischen Seenplatte, mit nur einer Nacht auf der Havel (äußerer Rand der deutschen Hauptstadt Berlin). Nach all den österreichischen Bergen war es wirklich gut, die endlosen Weiten des flachen Landes zu genießen! Einfach herrlich! Die leeren Feldwege luden buchstäblich dazu ein, sie zu erkunden, innezuhalten und die Stille inmitten der Natur zu genießen. Wie einladend kann es sein, sich bei einem guten Buch und einer Tasse Tee zu entspannen, aber idealerweise einfach nur zu sitzen und zuzuschauen. Um die Gedanken abzuschalten und einfach nur seine persönlichen Batterien wieder aufzuladen. Wir genossen die absolute Freiheit, die dieses Wohnmobil mit sich brachte, denn abgesehen vom Leeren der Toilette, dem Entsorgen des Grauwassers und dem Auffüllen des Frischwassers sind wir nicht ein einziges Mal zu einem Campingplatz gefahren. 

"Chill Mode on" - in unserem zweiten Zuhause!

Nach ein paar Tagen am Kummerower See ging es schließlich an die raue See - nach Kägsdorf an der Ostsee. Dies war unser allererster Halt, nachdem wir damals unseren VW-T3-Bus gekauft hatten. Dieser Parkplatz hatte also eine ganz besondere Bedeutung für uns. Bei einem Glas Wein und Kerzenlicht lauschten wir abends dem Rauschen der Wellen und schwelgten in den schönsten Erinnerungen. Wie immer auf solch wunderbaren Reisen verging die Zeit wie im Fluge, und bevor wir uns auf den Rückweg nach Österreich machten, war unser letzter Halt Lübeck. Dort besuchten wir nicht nur die Familie meines Partners, sondern genossen auch noch weitere Stunden auf See an den schönsten Plätzen der schleswig-holsteinischen Küste. Wenn es nach uns gegangen wäre, wären wir mit diesem tollen Wohnmobil am liebsten bis ans Ende der Welt gefahren. Doch mit traurigem Herzen mussten wir es nach einer unvergesslichen Reise zurückgeben. Die Erinnerungen bleiben in Form von Bildern und Videos, die wir uns immer wieder anschauen werden.

 

Ich kann Gebetsroither, dieses Wohnmobil oder zumindest eine ausgedehnte Reise damit nur wärmstens empfehlen für alle, die mehr Freiheit suchen, die aus dem städtischen Alltag herauskommen wollen, um mehr zu sich und den wesentlichen Dingen des Lebens zu finden.

Adria Coral XL - ein modernes Außendesign, das uns sehr gut gefällt!

Mehr zu Hanna und Ihrem Partner finden Sie auf nstagram 

https://www.instagram.com/hannamietz/hl=de

https://www.instagram.com/christoffer_evers/?hl=de 

 

(Text and Fotos: Hanna Mietz)